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Mit den Versandapotheken durch 80 Prozent günstigere Medikamente Hunderte Euro einsparen - Esst Mehr Fastfood
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Bei den ausländischen Online-Apotheken hat der Europäische Gerichtshof die Preisbindung für rezeptpflichtige Arzneimittel aufgehoben. Nachfolgend wird erläutert, was Besteller beachten sollten und was für Rabatte noch möglich sind.

Der Europäische Gerichtshof hat im Oktober die Preisbindung bei den rezeptpflichtigen Medikamenten, welche bei Internet Apotheken außerhalb von Deutschland gekauft werden, für unzulässig erklärt. Für die Kunden heißt das, welche rezeptpflichtige Arzneimittel dort bestellen: Je Rezept sind Rabatte von maximal 30 Euro weiterhin gestattet. Damit in Deutschland die Apotheken geschützt werden, möchte der Bundesgesundheitsminister den Versand von rezeptpflichtigen Arzneimitteln komplett untersagen. Allerdings ist die SPD dagegen, weil in diese Zeit kein Verbot passe und ein Zwang zu einem Gang in die entsprechende Apotheke gleichkomme.

Durch Online-Anbieter günstigere Preise erhalten

Seit einigen Jahren fallen die Online-Apotheken bei den Medikamenten die Preise sehr stark. Die Zahl der Anbieter steigt, die Versicherte mit Rabatten und Sonderangeboten locken. Im Internet sorgt die Konkurrenz dafür, dass es zu mehr Preistransparenz im Markt komm. Dadurch kann der Kunden besonders schnell einen Preisvergleich durchführen, so Torsten Müller, Apothekenexperte und Unternehmensberater von der Firma Sempora. Zum Beispiel findet man gute Angebote bei Expressdoktor.com

Stärkere Regulierung der deutschen Apotheken

Jedoch ist der Apothekenmarkt trotz einiger Reformen weiterhin stark reguliert. Damit dürfen die Internet-Anbieter in Deutschland beispielsweise keine rezeptpflichtigen Arzneimittel unter dem Apothekenpreis anbieten. Zudem sind sie vom Gesetz her verpflichtet, die Rezeptgebühr einzunehmen: Genau deshalb haben die größten Online-Apotheken wie die Europa Apotheek oder DocMorris ihren Firmensitz im Ausland. Dort können sie als Großabnehmer ebenso günstigere Rabatte durchsetzen. Wer bei diesen Anbietern bestellt, erhält beispielsweise bei DocMorris eine Gutschrift von 2,50 Euro bis 15 Euro. Das ist also eine sogenannte Rückvergütung zur Rezeptgebühr. Bei nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln kann die Gutschrift nicht zum Einsatz kommen.

Rezeptpflichtige Medikamente sehr preiswert

In der Internet Apotheke rentiert sich der Einkauf nicht nur aufgrund der Gutschriften auf die Rezeptgebühr. Insbesondere rezeptfreie Arzneien sind online viel günstiger zu erhalten. So kosten bei den stationären Apotheken 20 Tabletten Ibuprofen bis zu sieben Euro. Die gleiche Packung dieses Schmerzmittels gibt es bei Medikamenten-per-Klick für einen Preis von 1,68 Euro. Das ist eine Ersparnis von nahezu 80 Prozent.

Noch mehr Preisbeispiele:

Statt zehn Euro kostet Aspirin Plus C in den meisten normalen Online-Apotheken nur etwa 6,50 Euro. In den stationären Apotheken bezahlen Sie für das Voltaren Schmerzgel mindestens 14 Euro. Für 8,24 Euro ist es bei Medikamente-per-Klick erhältlich. In den Apotheken vor Ort kostet Tebonin forte über 20 Euro. Dieses Arzneimittel gibt es bei DocMorris, dessen Ginkgo-Extrakt gegen eine leichte Altersdemenz helfen soll, schon für 12,89 Euro.

Von den stationären Apotheken wird Konkurrenz befürchtet

Die Apothekenverbände wettern insbesondere wegen solcher Sonderangebote gegen den Pillenversand über Mausklick. Der Umfang der Vorwürfe beginnt bei einer mangelhaften Beratung, reicht über gefälschte Arzneimittel bis hin zu Beipackzetteln in Fremdsprachen. Außerdem beklagen sie sich darüber, dass die billige Konkurrenz langfristig ein Apothekensterben in der Fläche auslösen werde.

Unberechtigte Vorwürfe

Allerdings betrachten Verbraucherschützer diese Angriffe als haltlos. Kunden können beispielsweise einfach kontrollieren, ob die Internet Apotheke, bei welcher sie bestellen, zuverlässig ist. Im Vergleich zu unseriösen Webshops haben hervorragende Online-Apotheken eine Versandhandelslizenz. Außerdem sind sie verpflichtet, mit einem Siegel ihren legalen Status kenntlich zu machen. Selbst die gesetzlichen Krankenkassen achten darauf, dass Versandhändler, welche ihre Rezepte einlösen, den gleichen Verbraucherschutz bieten wie die Apotheken vor Ort.

Achtung vor unseriösen Pillendrehern

Neben legalen Online-Apotheken gibt es jedoch ebenso windige Anbieter, welche man als Besteller umgehen sollte. Zum Beispiel bieten Pillendreher aus fernen Ländern verschreibungspflichtige Arzneimittel an, ohne dass vom Käufer ein Rezept vorgelegt werden muss. Oder sie locken die Kunden mit selbst hergestellten Schlankmachern und Potenzmitteln, welche angeblich für sensationelle Ergebnisse sorgen. Doch nicht nur den Effekt von solchen Wundermitteln sollte man infrage stellen. Auch können die Pillen überhaupt nicht beim Käufer ankommen, da sie vom Zoll beschlagnahmt werden.